Automatisierte Veranstaltungsaufzeichnung

Was sind automatisierte Veranstaltungsaufzeichnungen?

Mit der automatisierten Videoaufzeichnung Ihrer Lehrveranstaltung bieten Sie Ihren Studierenden einen echten Mehrwert und haben selbst praktisch keinen zusätzlichen Aufwand.

Eine ganze Reihe von Räumen der Universität Osnabrück ist mit fest installierter Aufzeichnungstechnik (Kameras, Aufzeichnungsrechner usw.) ausgerüstet. Eine Lehrveranstaltung, die in einem solchen Raum stattfindet, kann mithilfe des Aufzeichungssystems Opencast zeitgesteuert automatisiert aufgezeichnet werden. Die Videos werden in das richtige Format konvertiert und schließlich über Stud.IP ausgegeben. So haben nur Ihre Studierenden Zugriff auf die Aufzeichnungen. Wenn Sie möchten, können die Videos aber zusätzlich auch z. B. auf YouTube veröffentlicht werden.

Neben den autmatisierten Aufzeichnungen, haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Vorlesung selbstständig am PC aufzuzeichnen. Für die Aufzeichnung von Screencasts empfehlen wir Opencast Studio. Es handelt sich dabei um ein webbasiertes Portal, mit dem man ohne Installation von zusätzlicher Software auf dem eigenen PC seinen Bildschirm und auf Wunsch auch ein Kamerabild aufzeichnen kann.

Vorlesungsaufzeichnung mit synchroner gezoomter Darstellung des Vortragenden und der Vortragsfolien

Anleitungen

Videoanleitung zur Planung von Veranstaltungsaufzeichnungen mit Stud.IP

Neben der Videoanleitung, stellen wir auch eine schriftliche Anleitung zur Planung von Veranstaltungsaufzeichnungen in Stud.IP zur Verfügung.

Die Anleitung zur Nutzung von Videoaufzeichnungen für Studierende als PDF bietet eine gute Unterstützung bei der Verwendung digitaler Lerninhalte in Form von Videos.

Nutzungshinweise

Um eine Veranstaltung aufnehmen zu können, müssen Sie über die Raumvergabe ( raumverwaltung@uni-osnabrueck.de ) einen Raum mit Aufzeichnungstechnik buchen oder sie beantragen bei der Planung ihrer Veranstaltung in Stud.IP unter „Verwaltung -> Raumanfragen“ einen Raum mit Aufzeichnungstechnik. Wenn Ihre Buchung bestätigt wurde, nehmen Sie die Planung der Aufzeichnungen vor. Sie müssen dann nur noch daran denken, das Mikrofon zu verwenden und es nach dem Gebrauch wieder auf die Ladestation zu stellen. Wenn Sie eine Vorlesung in einem großen Hörsaal halten und ohnehin schon ein Mikrofon nutzen, ändert sich für Sie nichts.

Folgende Räume sind mit Aufzeichnungstechnik ausgestattet:

Innenstadt

  • 01/E01
  • 01/B01
  • 11/E08
  • 11/212
  • 11/213
  • 15/E07
  • 15/E10
  • 15/E16
  • 15/128
  • 15/318
  • 15/322a
  • 22/B01
  • 22/215
  • 41/112
  • 44/E04
  • 44/E03

Westerberg

  • 32/102
  • 32/110
  • 35/e01
  • 35/e16
  • 35/e24
  • 66/E33
  • 66/E34
  • 93/E07
  • 93/E31

Nutzungsszenarien

Vorlesungsaufzeichnungen werden aus unterschiedlichen Gründen gerne von Teilnehmenden genutzt. so können Studierende einzelne Sitzungen, die sie bereits besucht haben, ihrem individuellen Lehrtempo entsprechend nacharbeiten. Wenn Teilnehmende z.B. aus Krankheitsgründen nicht an einer Präsenzsitzung teilnehmen konnten, haben sie durch die Aufzeichnung die Möglichkeit, diese nachzuholen. Auch eine gezielte Prüfungsvorbereitung mit Hilfe der Aufzeichnungen ist ein mögliches Anwendungsszenario. Zusätzlich machen es Aufzeichnungen für Studierenden, die beispielsweise aus familiären Gründen nicht zu der Präsenzveranstaltung erscheinen können, erst möglich, an Ihrer Veranstaltung teilzunehmen.

Aber auch Sie selbst profitieren direkt von einer Videoaufzeichnung Ihrer Lehrveranstaltung. Sie erhalten ein direktes visuelles Feedback zu Ihrem Lehrvortrag und können diesen so immer weiter verbessern.

Welche Lehrveranstaltungen eignen sich für eine Aufzeichnung?

Eine Aufzeichnung eignet sich besonders für Vorlesungen, bei denen Sie einen Beamer benutzen. In diesem Fall wird zusätzlich zum Kamerabild des Lehrenden das Monitorbild des Präsentationsrechners aufgezeichnet, so dass die Studierenden später beides synchron angezeigt bekommen.

Aber auch ein Tafelvortrag oder eine Veranstaltung ganz ohne Mediennutzung lassen sich problemlos aufzeichnen. Die Aufzeichnung des Monitorbildes entfällt dann einfach. Gegebenenfalls wird zusätzlich noch ein Kameramann benötigt. Im Projekt LectureSight arbeiten wir an einer technischen Lösung, bei der die Kamera automatisch auf die Lehrperson ausgerichtet bleibt.

Lediglich Vorträge mit Tageslichtprojektor eignen sich leider nicht zur Aufzeichnung, da die Kameras aufgrund des hell strahlenden Projektorbildes zu stark abdunkeln müssen und Sie als Lehrperson dadurch nicht in hinreichender Bildqualität aufgezeichnet werden können. Eine mögliche Alternative ist hier eine Dokumentenkamera, die in zahlreichen Medienhörsälen installiert ist und wie ein Tageslichtprojektor genutzt werden kann. Das Bild einer solchen Dokumentenkamera kann dann wie ein Monitorbild mit aufgezeichnet werden.

Aber nicht nur in Vorlesungen, sondern auch in SeminarenKolloquien und anderen Arten von Veranstaltungen kann eine Videoaufzeichnung einen Mehrwert bieten: Studierende können sich die eigenen Vorträge noch einmal ansehen und daraus lernen, Studierende können sich gegenseitig Feedback geben, und Sie als Lehrperson können die Aufzeichnungen nutzen, um sich die Vorträge zum Zwecke der Notenvergabe noch einmal genau anzuschauen. Auch bei Gastvorträgen kann eine Videoaufzeichnung sinnvoll sein. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Wenn Sie Ideen oder Fragen haben, sprechen Sie uns einfach an!

Kommen die Studierenden dann überhaupt noch zur Veranstaltung?

Sie brauchen nicht zu befürchten, vor leeren Stuhlreihen zu stehen, wenn Sie Ihre Lehrveranstaltung aufzeichnen. Wie unsere eigene Forschung zeigt, nutzen die meisten Studierenden eine Videoaufzeichnung nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu einem Besuch der Veranstaltung. Bedenken Sie auch, dass von denen, die zwar in der Teilnehmerliste, aber nicht im Hörsaal zu sehen sind, einige vielleicht gar nicht anwesend sein können, sondern nur deshalb an der Veranstaltung teilnehmen können, weil Sie sie aufzeichnen.

Beispielvideos

BGB Allgemeiner Teil (1. Sem. Dipl. u. 1. Sem. LL.B.)

WS 2020/21 Prof. Dr. jur. Hans Schulte-Nölke

Einführung in Algorithmen und Datenstrukturen

WS 2019/20 Prof. Dr. Michael Brinkmeier