Um ihr Studium erfolgreich zu bewältigen und um gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet zu sein, benötigen Studierende nicht nur fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten. In der heutigen Universitäts- und Arbeitswelt sind fachunabhängige Kompetenzen bspw. im Bereich der Selbstorganisation ebenso unabdingbar wie der souveräne Umgang mit digitalen Medien. 

Aus unterschiedlichen Gründen können derartige Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen von regulären Lehrveranstaltungen nicht immer gezielt gefördert werden. Deshalb werden im Projekt UOS.DLL sog. Mikromodule (MiMos) entwickelt. MiMos sind Selbstlerneinheiten mit einem breiten Themenspektrum, die allen Mitgliedern der Universität via Stud.IP frei zur Verfügung stehen. Eine aktuelle Übersicht liefert die Eingabe des Begriffs „Mikromodul“ im Stud.IP-Suchfenster. Die Bearbeitungsdauer beträgt je MiMo ca. 90 Minuten, wobei Inhalte oft auch nur ausschnitthaft bearbeitet werden können.

Logo der Mikromodule

Studierende werden durch die MiMos beim Erwerb zentraler Kompetenzen unterstützt. Zudem erhalten sie Informationen zu vielfältigen (über)fachlichen Themen, können sich innerhalb dieser orientieren und sie in Übungsmöglichkeiten praktisch ausprobieren.

Logo der Mikromodule

Lehrende können die Mikromodule ganz oder in Teilen in ihre eigenen Stud.IP-Veranstaltungen übernehmen oder selbstständig MiMos gestalten. Details unter der Überschrift Nutzungsszenarien. 

3D-Druck-Führerschein

3D-Druck-Führerschein (Zugang für Universitätsangehörige hier)
Dieses MiMo ist an das DigiLab der Universität Osnabrück angekoppelt und bildet den theoretischen Teil eines 3D-Druck-Führerscheins: Wer das MiMo erfolgreich absolviert, kann vor Ort im DigiLab den Praxisteil durchlaufen, den die Mitarbeiter*innen vor Ort begleiten. Mit dem vollständigen 3D-Druck-Führerschein dürfen die DigiLab-Geräte für eigene Projekte genutzt werden.

Digitale Basisdienste der UOS

Digitale Basisdienste der UOS (Zugang für Universitätsangehörige hier).
Dieses MiMo richtet sich insbesondere an Studienanfänger*innen. Es stellt die Basisanwendungen und -dienste vor, die den Studierenden an der UOS für die Organisation des Studiums zur Verfügung stehen. Aber auch Studierende aus höheren Semestern dürften in diesem MiMo einige nützliche Funktionen entdecken, die sie bislang noch nicht genutzt haben.

Informationsvisualisierung

Informationsvisualisierung (Zugang für Universitätsangehörige hier).
In diesem MiMo werden verschiedene Visualisierungsformen vorgestellt und es wird erklärt, für welche Art von Informationen und Daten diese geeignet sind. Außerdem werden grundlegende Tipps für gutes Design vermittelt, damit die Studierenden lernen, Grafiken, Diagramme und Bilder – ob in Hausarbeiten, Präsentationen oder auf einem wissenschaftlichen Poster – bestmöglich zu gestalten und einzusetzen. Das MiMo basiert auf einer Lerneinheit, die an der Universität Göttingen als OER (Open Educational Resource) erstellt wurde.

Weitere geplante MiMos

  • Fake News und Recherchekompetenz
  • Digitalisierung und Algorithmen
  • Zeitmanagement
  • Prokrastination
  • Wissensmanagement
  • Organisation von Schreibprozessen

Mikromodul-Nutzungsszenarien

  • Lehrende können die Studierenden auf verfügbare Mikromodule hinweisen – z.B. im ersten Semester auf das MiMo „Digitale Basisdienste der UOS“ (s.o.).
  • Lehrende können zudem die Studierenden Mikromodulinhalte in den Veranstaltungen bearbeiten lassen – z.B. als Aufgabe für Zuhause. Durch die Kapitelstruktur können komplette Mikromodule oder auch nur einzelne Teile in die eigene Veranstaltung übernommen werden. Voraussetzung ist, sich als Lehrende*r in die Stud.IP-Veranstaltung des betreffenden MiMos eintragen zu lassen (per Mail an uosdll@uos.de).
  • Studierende können allerdings auch eigenständig die für sie interessanten Mikromodule bearbeiten. Hierfür ist es notwendig, sich in die jeweiligen Stud.IP-Veranstaltungen (s.o.) einzutragen.

Handlungsoptionen bei Interesse an der Entwicklung neuer Mikromodule

  • Sie haben Ideen für ein weiteres Mikromodul? – Das DLL-Team prüft thematisch-inhaltliche und konzeptionelle Vorschläge unter uosdll@uos.de und setzt diese gegebenenfalls um.
  • Lehrende können zudem selbst Mikromodule erstellen – mit fachlicher oder überfachlicher Ausrichtung. In der Stud.IP-Veranstaltung „Template für Mikromodule“ erhalten Sie eine kopierbare Vorlage zur Erstellung von Mikromodulen. Technische Voraussetzung ist auch hier, als Lehrende*r eingetragen zu sein, um Inhalte in eigene Veranstaltungen übertragen zu können. Kontaktieren Sie uns gern unter der o.g. Mail.